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Andreas Schnadwinkel/Westfalen Blatt

Friedrich Straetmanns im Sommerinterview mit dem Westfalen Blatt

Am 10. Juni 2020 veröffentlichte das Westfalen Blatt sein Sommerinterview mit dem LINKEN-Bundestagsabgeordneten Friedrich Straetmanns. Angesprochen wurden Themen wie ÖPNV, das neue Antidiskriminierungsgesetz oder die Umfragewerte für DIE LINKE.

Sie sind in der Regel mit Fahrrad und Bahn unterwegs. Befürchten Sie als Folge der Corona-Krise, dass weniger Leute Bus und Bahn fahren, weil der ÖPNV als Viren-Hotspot gilt?

Friedrich Straetmanns : Ja, diese Befürchtung habe ich. Deswegen wünsche ich mir eine Offensive für den ÖPNV. Ökologisch ist der Ausbau von Bahnverbindungen genau richtig, und aus sozialen Gründen sollten in der Stadt Bus und Bahn kostenlos sein.

 

Und was, wenn Maske und Abstand bleiben?

Straetmanns : Dann hätten wir zu wenig Platz in Bahnen und Bussen, wenn der normale Alltag wieder beginnt. Da sind Verkehrsexperten gefragt, Lösungsansätze zu finden.

 

Wohnen ist eines Ihrer politischen Felder. Was halten Sie davon, dass die Lufthansa den Dax verlassen muss und dafür der Wohnungskonzern Deutsche Wohnen in den Dax aufsteigt?

Straetmanns : Das ist wirklich bitter. Da sind die Städte noch mehr gefordert, auf die Verteilung des Wohnraums zu achten. In Bielefeld macht der Oberbürgermeister eine falsche Wohnungspolitik. Wenn die Stadt Immobilien und Grundstücke erwirbt, sollen diese Immobilien und Grundstücke nicht weiterkauft, sondern nur in Erbpacht vergeben werden. Damit behält die Stadt die Flächen als Eigentum und hat eine stetige Einnahme durch die Erbpacht. [...]

Das ganze Interview finden Sie hier.


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