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Pressespiegel vom Montag, 21.10.2019

Bundesweit

"Wirtschaftsminister stellt Rentenniveau in Frage"
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier kritisiert das von der Großen Kolaiiton vereinarte stabile Rentenniveau. Angesichts der stockenden Konjunktur sei dieses ‘große[s] Geschenk’ (Altmeier) nicht machbar. Sozialabgaben sollten gedeckelt werden. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach wehrte dies empört ab: Sobald die Dividenden für Unternehmen und Vermögende kleiner ausfallen drohten, würde der Minister Renten kürzen wollen. 

"Briefkasten könnte montags leer sein"
Die FDP-Fraktion im Bundestag will bei der Reform des Postgesetzes auf die Briefzustellung an Montagen verzichten. Die Zustellung an sechs Tagen sei nicht notwendig, wenn samstags mehr Briefe ausgetragen werden würden als bisher. Ein Gesetzesentwurf soll zum Jahresende vorgelegt werden. 

"Warnstreiks treffen Lufthansa-Töchter"
Die Kabinengewerkschaft Ufo hat den Warnstreik bei den Töchtern des Luftverkehrskonzerns Lufthansa am Morgen des Sonntags von ursprünglich sechs auf 19 Stunden ausgeweitet. Rund 100 Flüge der Airlines Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress mussten abgesagt werden. 

"’Für Frauen wenig attraktiv’"
Gewerkschaftsforscher Wolfgang Schroeder erläutert die Gründe des Mitgliederschwunds bei Gewerkschaften: die Beschäftigung sei von der Industrie in den Dienstleistungsbereich gewandert. In diesem seien aber bislang keine Organisationsstrukturen angelegt worden, die Gewerkschaften hätten keine Angebote für Frauen, AkademikerInnen und Geringqualifizierte ausgearbeitet. Zudem sei der Funktionskörper durchakademisiert, die Mitglieder hingegen seien mehrheitlich im mittleren Bildungsbereich.  

 

NRW

"Merkel: NRW-Talentschulen verbessern Chancen in Bildung"
Das NRW-Modell der Talentschulen ist aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine beispielhafte Möglichkeit, um Chancengleichheit im Bildungssystem zu schaffen. Noch immer gäbe es einen sehr starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolgen. 


Lippe

"Kantinenessen soll fair gekocht sein"
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert die Stadt- und Gemeinderäte des Kreises Lippe auf, Betriebe mit Tarifbindung bei der Vergabe von Catering-Aufträgen in öffentlichen Einrichtungen zu bevorzugen. Laut NGG arbeitet ein Großteil der Beschäftigten in den Kantinen in Nordrhein-Westfalen zum Mindestlohn von 9,19 Euro pro Stunde. Der Tariflohn für einen gelernten Koch liegt bei 12,47 Euro pro Stunde. 


Bielefeld

"Damisch meldet Insolvenz an"
Die Bielefelder Traditionsfleischerei Damisch hat Insolvenz angemeldet. Schuld an der Misere sei die Deutsche Bahn, die in drei Fällen die Mietverträge mit der Damisch GmbH nicht verlängert habe. 54 MitarbeterInnen habe das Unternehmen kündigen müssen. Der mit der Insolvenz befasste Rechtsanwalt wolle alle Standorte erhalten und auf weitere Kündigungen verzichten.  

"Muss 80-Jährige erst auf Tod ihres Hündchens warten?"
Die 80-jährige Barbara Kahle sucht seit mehr als einem Jahr eine kleine, günstige Wohnung. Zusätzlich zum leergefegten Wohnungsmarkt wird die Suche dadurch erschwert, dass Kahle einen Yorkshire-Terrier besitzt, auf den die Witwe nicht verzichten kann. Das Haus, das die Rentnerin derzeit bewohnt, wird im März 2020 abgerissen. 

 


Lübbecker Land

"Landwirte machen ihrem Ärger Luft"
Junge Landwirte aus dem Kreis Minden-Lübbecke werden am Dienstag-Vormittag einen Schlepper-Korso fahren. Die Aktion soll die Empörung über die Regelungen der verschärften Dünge-Verordnung zum Ausdruck bringen. Die Produktion regionaler Nahrungsmittel werde dadurch gefährdet. 


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