Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Ursula Jacob-Reisinger und Friedrich Straetmanns, MdB

Solidarität mit den Beschäftigten von Isringhausen

Die lippische Landratskandidatin für DIE LINKE und Gewerkschaftssekretärin Ursula Jacob-Reisinger und der Bundestagsabgeordnete Friedrich Straetmanns solidarisieren sich mit den Beschäftigten des Automobilzulieferers Isringhausen, die von der Kündigung des Anerkennungstarifvertrags betroffen sind.

Dazu erklären Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE und Gewerkschaftssekretärin Ursula Jacob-Reisinger:
„Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass Isringhausen den Anerkennungstarifvertrag für alle Beschäftigten gekündigt hat. Zusätzlich wurden entgegen des vereinbarten Standortsicherungsvertrags viele befristet Beschäftigte unter der fadenscheinigen Begründung „mangelnder Erfahrung“ nicht in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen, obwohl die Belegschaft im Gegenzug seit letztem Jahr bereits wöchentlich 2,5 Stunden unbezahlte Mehrarbeit leisten. Das Agieren der Geschäftsleitung, alle betrieblichen Vereinbarungen mit der IG Metall aufzukündigen, zeigt ihre fehlende Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten.

Die Geschäftsleitung begründet dies mit den Umsatz-Einbrüchen infolge der Corona-Krise und zeigt, worauf die getroffenen Maßnahmen abzielen: Die Kosten der Krise sollen auf die Rücken der Beschäftigten abgewälzt werden. Es ist nicht tragbar, dass Konzernchefs ihren Beschäftigten maximale Arbeitsleistung abverlangen, um die Gewinne zu maximieren – im Falle von Verlusten des Konzerns aber jegliche soziale Verpflichtung ignorieren!

Wir begrüßen die Ankündigung der IG Metall, nach Auslaufen der Friedenspflicht in den Streik zu treten für eine Rücknahme der Kündigung des Anerkennungstarifvertrags. Die Beschäftigten des Lemgoer Werks verdienen vollste Unterstützung für ihren Kampf gegen die Profitinteressen der Anteilseigner. Wir ermutigen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Mut nicht zu verlieren und sich gegen die Angriffe der Geschäftsleitung gemeinsam zur Wehr zu setzen!“


RSS Feed