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Friedrich Straetmanns, MdB

Tarifvertrag für die Lebenshelfer!

Die Gewerkschaft Ver.di strebt gerade Tarifverhandlungen mit der Lebenshilfe Bielefeld an, aber der Arbeitgeber mauert und gibt der Beschäftigtenseite keine Terminzusage. Deshalb müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bevor es losgeht schon wieder auf die Straße, um für ihren Tarifvertrag zu kämpfen. Dazu die Solidaritätserklärung von Friedrich Straetmanns, MdB:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Euer Arbeitgeber wirbt auf seiner Homepage mit vielfältigen Angeboten, die „immer auf den Bedarf und die Interessen der Menschen abgestimmt“ sind. Wer aber kümmert sich um den Bedarf und die Interessen von Euch – den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Angebote aufrechterhalten?

Um nachvollziehen zu können, welche Arbeit die Beschäftigten der Lebenshilfe leisten, habe ich Eure Kolleginnen und Kollegen bei einer Schicht begleiten dürfen. Mein Fazit: auch Ihr habt lange vor Corona „heldenhafte“ Arbeit geleistet. Tag für Tag stehen Euch sowohl mentale als auch physische Herausforderungen bevor, die Ihr mit viel Empathie, Engagement und Menschenliebe angeht. Diese soziale Arbeit erfordert nicht nur eine angemessene Würdigung in der Gesellschaft, sondern auch dort, wo sie geleistet wird – in den Betrieben. Von Eurem Arbeitgeber erhaltet Ihr allerdings nur Klatscher. Umso mehr freut es mich, dass Ihr euch zu einer vereinten Kraft zusammengefunden haben und mit Hilfe von ver.di bessere und sichere Arbeitsbedingungen einfordert!

Lasst Euch nicht einreden, dass Arbeitskämpfe nicht mit einer Pandemie vereinbar seien – wenn sich der Arbeitgeber über Jahre weigert, Eure Arbeit mit einem Tarifvertrag zu würdigen, dann hat er es zu verantworten, dass Ihr in diesen besonders schwierigen Zeiten ohne tarifliche Absicherung da steht. Wer dauerhaft keine Verhandlung führen wollte, soll sich jetzt auch nicht den Zeitpunkt des Widerstands aussuchen dürfen!

Eure Arbeit ist tragend für das gesellschaftliche Leben. Die Verantwortung, die Ihr für die Menschen tragt, muss auch der Arbeitgeber für Euch, liebe Kolleginnen und Kollegen, übernehmen. Dazu muss er endlich die Tarifverhandlungen aufnehmen und anerkennen, dass auch Euer Bedarf und Eure Interessen ernst zu nehmen sind! Leider kann ich Euch heute nicht persönlich vor Ort unterstützen, wünsche Euch aber eine willensstarke aktive Pause und stehe auf dem weiteren Weg zu einem Tarifvertrag solidarisch an Eurer Seite!


Abgeordneter für ganz Ostwestfalen-Lippe

Meine Kandidatur wurde von allen sieben Kreisverbänden der LINKEN in Ostwestfalen-Lippe getragen und unterstützt. Daher vertrete ich nicht nur meinen Wahlkreis Bielefeld, sondern ganz Ostwestfalen-Lippe (OWL).

OWL umfasst die folgenden sieben Wahlkreise:

Wahlkreis 131 - Gütersloh I
Wahlkreis 132 - Bielefeld/Gütersloh II
Wahlkreis 133 - Herford/Minden-Lübbecke II
Wahlkreis 134 - Minden-Lübbecke I
Wahlkreis 135 - Lippe I
Wahlkreis 136 - Höxter/Lippe II
Wahlkreis 137 - Paderborn/Gütersloh III 

Aber auch in anderen Städten und Kreisen in ganz Nordrhein-Westfalen ist Friedrich Straetmanns politisch unterwegs.