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(Bild: ernschie/pixabay.com)

Pressemitteilung Friedrich Straetmanns, MdB

Die Finanzierung der Hebammenzentrale Bielefeld-Gütersloh muss gesichert werden!

Der Bielefelder Bundestagsabgeordnete der Linken, Friedrich Straetmanns, äußert große Sorge zu der bekannt gewordenen Schließung des Hebammenzentrums in Bielefeld und kritisiert die seit Jahren anhaltende prekäre Situation der Hebammen in Deutschland.

Im gesamten Gesundheitssystem fehlt es an finanziellen Mitteln – auch in Ostwestfalen-Lippe. Die Hebammenzentrale Bielefeld-Gütersloh e.V. muss mit einem Brandbrief darauf aufmerksam machen, dass sie sich nicht mehr über die Eigenfinanzierung halten kann. Bisher hat sich die Anlaufstelle für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit einzig über die Mitgliedsbeiträge von rund 100 Hebammen finanziert. Weil Hebammen sich aber kaum über Wasser halten können, ziehen sie sich zunehmend aus der freiberuflichen Tätigkeit zurück.

„Die Arbeit von Hebammen ist substantiell für Frauen, Familien und für unseren Nachwuchs. Nicht nur Ärztemangel ist ein Problem, auch die Vernachlässigung von Beratungs- und Betreuungsangeboten muss behoben werden “, erklärt Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE und Sprecher des Bielefelder Kreisverbands. „Unsere Stadt kann die Finanzierung für die lokale Hebammenhilfe nicht den Hebammen zuschieben, die ohnehin Mühe haben, von ihrer Arbeit zu überleben. Es handelt sich klar um eine Leistung, die gefördert werden muss!“, so Straetmanns. „Die Gesundheit von Frauen und Neugeborenen ist öffentliches Interesse und jede Frau hat ein Recht auf Hebammenversorgung“.

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