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Logo Ver.di (Bild: wikimedia.org, gemeinfrei)

Pressemitteilung Friedrich Straetmanns, MdB

Mitteilung von Friedrich zum Arbeitskreis Reha des ver.di Bezirks OWL

„Die Beschäftigten der Rehakliniken in OWL haben eine größere Lobby verdient“, sagt Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE für Ostwestfalen-Lippe.

Der Arbeitskreis Reha des ver.di Bezirks OWL traf sich am 01. Oktober 2018 in Herford, um gemeinsam mit Beschäftigten und Personalvertretern über die Situation und die Probleme der Branche zu diskutieren. Als einer der wenigen Bundestagsabgeordneten aus OstwestfalenLippe hat der rechtspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Friedrich Straetmanns, die Einladung der stellvertretenden Bezirksgeschäftsführerin von ver.di OWL, Walburga Erichsmeier, angenommen.

„Leider muss ich feststellen, dass die Belange der Rehakliniken im politischen Berlin nicht diejenige Unterstützung erfahren, die die Beschäftigten verdient hätten“, konstatiert der Bundestagsabgeordnete und Richter am Sozialgericht. „Es ist höchste Zeit, dass die Arbeit der Rehakliniken in der Region OWL neben den weiteren wichtigen Einrichtungen der Altenpflege sowie des Krankenhauses eine Lobby im deutschen Bundestag bekommt“, so Straetmanns weiter. Diskutiert wurde mit den 18 Teilnehmern des Arbeitskreises über die sich fortschreitende Kommerzialisierung des Pflegebereichs sowie die ungenügende Bezahlung der in den Kliniken Beschäftigten. Ebenso wurde über das kürzlich vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beschlossene Pflegestärkungsgesetz diskutiert. „Dieses Gesetz stärkt nicht die Beschäftigten der Rehakliniken, im Gegenteil, es schwächt uns“, wurde aus dem Arbeitskreis moniert. Eine weitere Sorge sind die zunehmenden privaten Unternehmen aus den USA, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland, welche immer mehr Einrichtungen aufkaufen und so den Renditedruck erhöhen. „Für mich und meine Partei ist eines klar: Soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altenheime oder eben Rehakliniken gehören in die kommunale Trägerschaft“, fordert Friedrich Straetmanns.

Er sicherte den Beschäftigten der Rehakliniken seine Unterstützung zu und verwies auf den Pflegestammtisch des Kreisverbandes Minden-Lübbecke, wo sich Menschen vernetzen können, um gemeinsam an Lösungen und Forderungen zu arbeiten. Zudem schlug er den Teilnehmern vor, durch Aktionen wie Infostände oder Forderungskataloge auf die Probleme in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. „Denn eines ist klar: Der Druck muss von den Beschäftigten selbst kommen. Ich werde sie in ihrem Kampf für mehr Aufmerksamkeit und Lobby im politischen Berlin unterstützen“, sicherte Friedrich Straetmanns den Teilnehmern abschließend seine Solidarität zu.