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Pressemitteilung DIE LINKE Bielefeld

Wohnungsleerstand bei Wohnungsnot ist ein Skandal

"Die Protestaktion gegen den Leerstand von Wohnungen ehemaliger britischer Armeeangehörigen in Brackwede ist vollkommen berechtig", erklärt Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeordneter der LINKEN aus Bielefeld.

Es fehlen tausende von bezahlbaren Wohnungen in Bielefeld. Und dann stehen seit Jahren bezahlbare Wohnungen wegen bürokratischer Hemmnisse leer. Die Politik der Bundesbehörden, die eine soziale Nutzung der Wohnungen behindern, ist unverantwortlich. Wir werden im Bundestag Druck machen, damit diese Wohnungen schneller an Mann und Frau kommen!"Am Dienstag hatten Mitglieder der Bielefelder Initiative für soziale Stadtgestaltung BISS an den seit einigen Monaten leerstehenden Häusern protestiert, die von der britischen Armee freigegeben worden waren. Sie hatten mit Transparenten auf die Wohnungsnot aufmerksam gemacht. Mit ihrer Aktion wollten sie auf gleichfalls leerstehende Häuser und Wohnungen in anderen Teilen der Stadt hinweisen, so in der Sperberstraße in Sieker-Mitte und in den Straßen oberhalb des Lipper Hellwegs.

"Wir brauchen dringend bezahlbare Wohnungen in Bielefeld", unterstützt Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat die Forderungen der Initiative. "Seit Jahren diskutieren wir, seit Jahren hoffen wir auf die Siedlungen der Briten. Gerade wo der Neubau von Wohnungen nicht so schnell vorangeht sind diese Wohnungen besonders wertvoll. Ein langer Leerstand verhöhnt alle Menschen, die dringend auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind. Deshalb fordern wir insbesondere den Oberbürgermeister auf, sich auf allen Wegen für die schnelle Nutzung der Wohnungen einzusetzen."