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Pressespiegel vom Dienstag, 17.11.2020

Bundesweit

"Merkel fordert Verzicht auf alle privaten Feiern"
Nach einer Beratung zu den bisherigen Auswirkungen des Lockdowns hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Menschen aufgerufen, ihre Kontakte auf einen festen Haushalt zu beschränken und ganz auf private Feiern zu verzichten. In der kommenden Woche soll ein längerfristiges Corona-Konzept vorgestellt werden. 

"Innenminister soll Waffenkauf erklären"
Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hat Innenminister Lorenz Caffier azfgefordert, Fragen zu seiner Waffe als privater Jäger öffentlich zu beantworten. Caffier hatte zuvor keine Antwort auf die Frage einer Journalistin gegeben, ob diese von oder über ein ehemaliges Mitglied einer rechtsextremistischen Gruppierung erworben worden war. 

 

NRW

"Erziehern fehlt Wissen über Missbrauch"
Auf das Thema Missbrauch bereiten weder die Ausbildung zum Erziehenden noch das Studium zur Lehrkraft vor. ErzieherInnen und LehrerInnen fehlen daher Kenntnisse, um Anzeichen von häuslicher Gewalt zu erkennen und angemessen auf Vorfälle zu reagieren. Aus Sicht der AWO Westfalen-Lippe müsste Missbrauch zum Pflichtbaustein der pädagogischen Ausbildung werden, da der Bedarf an den Einrichtungen sehr groß sei.  

"Erstes Haus ‘Childhood’ in NRW eröffnet"
In der Düsseldorfer Uniklinik wurde eine neue Anlaufstelle für minderjährige Opfer von sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt eröffnet. Das ‘Childhood-Haus’ sei die erste Einrichtung in Nordrhein-Westfalen, in der MedizinerInnen, PsychologInnen, Polizei und Staatsanwaltschaft unter einem Dach zusammenarbeiten. 
 


OWL

"Corona-Kurve in OWL flacht langsam ab"
Zwei Wochen nach Beginn des Lockdowns habe sich die Steigung von Corona-Infektionen verlangsamt. Auf einem hohen Niveau liegen aber weiterhin die Todesfälle. Seit dem 29. Oktober starben 59 infizierte Menschen. Auf den Intensivstationen waren am Montag 91 Corona-PatientInnen untergebracht. 

 


Bielefeld

"So viele Autos wie noch nie in der Stadt"
Mit 223.858 zugelassenen Fahrzeugen wurde zum 1. November ein neuer Höchstwert erreicht. Dennoch sei die die Zahl der Zulassungen von fabrikneuen Pkw im Vergleich zu November 2019 um rund 20 Prozent geringer ausgefallen. Grund dafür sei die Corona-Krise. Beliebt waren hingegen qualitativ gute Gebrauchtwagen.

"Bäcker und Fleischer fordern Gleichstellung"
Die Bäcker- und Fleischer-Innung Bielefeld fordert eine Klarstellung darüber, welche Betriebe mit außerordentlichen Wirtschaftshilfen des Bundes rechnen können. Die Gastronomie im Handwerk sei gleichermaßen vom Lockdown betroffen; eine Erstattung in Höhe von 75 Prozent auf den gastronomischen Anteil müsse geltend gemacht werden können. 

 

Kreis Gütersloh

"Mahnwache gegen AfD im Stadtrat"
Für Freitag 16 Uhr vor der Stadthalle lädt ein breites Aktionsbündnis zur "Mahnwache gegen Rassismus, Hetze und Hass". Anlass ist die erste Ratssitzung nach Einzug der AfD in den Stadtrat.

"BürgerWald: 181 Bäume werden gepflanzt"
Mit einer ersten Pflanzung wurde im Gütersloher BürgerWald begonnen. Ursprünglich war dies im Rahmen eines Festes gemeinsam mit den BaumpatInnen geplant gewesen. Wegen der Corona-Pandemie konnte ein solches nun nicht stattfinden. Die Pflanzung der Bäume duldete aber keinen weiteren Aufschub, um so bald wie möglich einen dichten Wald zu schaffen. Insgesamt sollen gut 550 Bäume gepflanzt werden.

 

Kreis Höxter

"Nein zu Gewalt an Frauen" 
Rund um den 25.11. beteiligen sich auch die Rathäuser im Kreis und die Gebäude der Kreisverwaltung mit Fahnen vor den Liegenschaften am bundesweiten Aktionstag gegen Gewalt an Frauen. Im Jahr 2019 wurden im Kreis Höxter laut polizeilicher Kriminalstatistik 150 Straftaten häuslicher Gewalt angezeigt. Durch die Corona-Situation ist die Zahl mit großer Wahrscheinlichkeit noch weiter angestiegen, zumindest legen das bereits jetzt die Anfragen an Beratungsstellen nahe.



Kreis Paderborn

"Tiefer Griff in die Rücklagen"
Trotz Pandemie wird im Kreis Paderborn viel investiert, das Haushaltsvolumen für 2021 liegt bei 450 Millionen Euro, was ein Plus von rund 30 Millionen gegenüber dem Haushalt von 2020 ist. Für den Jahresabschluss 2021 wird von einem voraussichtlichen Minus von rund 5 Millionen Euro ausgegangen. Der Abschluss 2020 wird mit einem Minus von 1,65 Millionen Euro beziffert, was deutlich weniger ist, als zunächst befürchtet. Um den Kommunen mehr Handlungsspielraum zu ermöglichen, wurde die Kreisumlage um 150.000 Euro gesenkt. Für Investitionen sind gut 50 Millionen Euro eingeplant.


Zu politischer Arbeit gehört die regelmäßige Erfassung der medialen Berichterstattung. Denn nur wer weiß, was in seiner Region geschieht, kann auch nachvollziehen, was die Menschen vor Ort beschäftigt, und kann entsprechende Forderungen aufstellen. 
Da sich nicht alle Menschen ein Zeitungsabonnement leisten können, finden sich hier zusammengefasste Nachrichten aus Ostwestfalen-Lippe sowie Interessantes aus Nordrhein-Westfalen oder dem Bundesgebiet. Quellen der Zusammenfassungen sind die lokalen Zeitungen - die Neue Westfälische sowie das Westfalen-Blatt, wobei übernommene Passagen und Schlagzeilen gekennzeichnet sind.