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(Foto: J187B/commons.wikimedia.org)

Friedrich Straetmanns, MdB

Solidarität mit den Beschäftigten der Molkerei FrieslandCampina

DIE LINKE Gütersloh und ihr Bundestagsabgeordneter Friedrich Straetmanns solidarisieren sich mit den Beschäftigten der Molkerei FrieslandCampina im Kampf gegen die Schließung des Standorts in Ostwestfalen-Lippe.

Dazu erklärt Friedrich Straetmanns, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE und überzeugter Gewerkschafter:

„Dass der Konzern Maßnahmen ergreifen muss, um die Verluste auszugleichen, stellten die 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gütersloh nicht einmal in Frage, sondern präsentierten der Geschäftsführung realistische Alternativen. Die Beschäftigten wären sogar bereit, unbezahlte Mehrarbeit zu leisten. Massiven Stellenabbau wären die Kolleginnen und Kollegen eingegangen, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Mehr Entgegenkommen kann ein Konzern im Falle von Finanznot von seinen Beschäftigten nicht erwarten. Im Gegenteil – es liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukunftsfähige Alternativen zu entwerfen!

Hier aber haben die Verantwortlichen sich um Gespräche gedrückt. 17.000 Menschen unterschrieben gegen die Schließung. All diese Stimmen ignoriert die Konzernleitung und setzt ihren Plan ohne Rücksicht auf den Verlust der Lebensgrundlage von 220 Menschen fort.

Es ist nicht tragbar, dass Konzernchefs ihren Beschäftigten maximale Arbeitsleistung abverlangen, um die Gewinne zu maximieren – im Falle von Verlusten des Konzerns aber jegliche soziale Verpflichtung ignorieren!

Die Beschäftigten des Gütersloher Werks verdienen höchsten Respekt für ihren Kampf gegen die Kapitalinteressen ihrer Arbeitgeber. Ich ermutige alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Mut nicht zu verlieren, und fordere die Geschäftsführung dringend auf, sich endlich auf ein interessenausgleichendes Gespräch einzulassen!“